Guisanplatz 1

Verwaltungszentrum 

Auf dem Areal des ehemaligen Eidgenössischen Zeughauses entsteht in mehreren Etappen ein Verwaltungszentrum des Bundes. Das vormals militärisch genutzte Areal werden einer zivilen Nutzung zugeführt und gehört zum Entwicklungsschwerpunkt ESP Wankdorf.

Quelle, Bilder und Grafiken: BBL. Aebi&Vincent.
Bild 1: Thomas Ingold und Urs Frieden vor dem Verwaltungsgebäude
(Bild: Nadine Sutter) 

Etappe 1

Die erste Bauetappe ist abgeschlossen; die Mitarbeitende der Bundesanwaltschaft (BA), des Bundesamtes für Polizei (fedpol), des Bundesamtes für Rüstung (armasuisse) sowie des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BABS) haben ihre Büros bezogen

Initiiert wurde das Bauprojekt durch einen selektiven Projektwettbewerb in den Jahren 2009/2010. Das Siegerprojekt „JOIN-Y“, ausgearbeitet von Aebi & Vincent Architekten SIA AG, Bern, wurde aus insgesamt 18 Planungsteams von der Jury zur Weiterbearbeitung empfohlen. Im Jahre 2012 genehmigten die Eidgenössischen Räte einen Verpflichtungskredit von 420 Millionen Franken zur Realisierung der ersten Etappe.

Im Mai 2013 erteilte die Genehmigungsbehörde der Stadt Bern dem BBL die ordentliche Baubewilligung. Die bisherige Werkstattnutzung am Guisanplatz 1 wurde an einen Ersatzstandort ausgelagert. Die rund 230 Büroarbeitsplätze auf dem Areal konnten durch Belegungsoptimierungen anderweitig verwaltungsintern untergebracht werden. Die Bauarbeiten begannen offiziell am 1. Juli 2013 und finden nun fast 6 Jahre später ihr Ende.
Die Kosten für den Bau belaufen sich auf rund 387 Mio. Franken.

Etappe 2

Ein weiteres Gebäude resp. ein weiteres Areal soll bebaut werden, jedoch weniger hoch (heutiges AMP-Gebäude). Auf den ursprünglich geplanten Abbruch des älteren Gebäudes Seite Papiermühlestrasse wird verzichtet. 130 Mio kostet das Folgeprojekt, Baubeginn ist Januar 2021. Im November 2020 beginnt der Abbruch der Tankstelle, was zu einer Verkehrsminderung führen wird. 2026 ist der Bezug der Räumlichkeiten geplant. 94 PP werden gebaut, davon 28 E-Ladestationen.

Die von der Jury Aussengestaltung und vom DIALOG Nordquartier seit jeher gewünschte Durchwegung des Areals (zwischen Neuer Festhalle resp. neuer Tramhaltestelle und Sempachpark) wird derzeit von einer eigens gegründeten Arbeitsgruppe diskutiert. Beteiligt ist dabei auch der DIALOG.

Quelle, Bilder und Grafiken: BBL 

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