Das Gesamtkonzept für den Bahnhofausbau liegt vor

Der Bahnhof Bern hat zunehmend mit Engpässen zu kämpfen. Zu den Hauptverkehrszeiten sind die Züge übervoll, das Gedränge auf den Perrons und in den Passagen dermassen dicht dass das Vorwärtskommen erschwert ist. Mit dem Projekt „Zukunft Bahnhof Bern“ sollen diese Engpässe behoben und auch die zukünftige Funktion- und Leistungsfähigkeit des Bahnhofs sichergestellt werden.

Nach der Prüfung verschiedener Varianten liegt jetzt ein Gesamtkonzept vor, welches zwei Ausbauschritte vorsieht. In einem ersten Schritt sollen bis 2025 die Kapazitätsengpässe bei der RBS und den Publikumsanlagen angegangen werden, wodurch Taktverdichtungen im gesamten S-Bahnverkehr ermöglich werden. Es ist noch nicht klar ob der dazu notwendige Ausbau der RBS in Form eines neuen Tiefenbahnhofs unter der SBB-Perronhalle oder in Form einer seitlichen Erweiterung des bestehenden RBS-Kopfbahnhofs realisiert wird. Bis 2035 sollen in einem zweiten Ausbauschritt die Kapazitäten der SBB-Gleisanlagen erhöht werden, vorgesehen ist eine seitliche Erweiterung der bestehenden SBB-Perronhalle unter der Grossen Schanze.


Voraussichtlich werden bis Ende 2012 die Vorprojekte für den Ausbau des RBS Bahnhofs sowie der Publikumsanlagen vorliegen. Mit einem Baustart kann 2016 gerechnet werden. Die Pläne für den zweiten Ausbauschritt werden unterdessen weiter vorangetrieben. Weitere Informationen unter www.zukunftbahnhofbern.ch